Der Wald als Idylle, Kraftort und ein Ort der Mythen wird vom Menschen geliebt und wertgeschätzt. Dem gegenüber steht die permanente Zerstörung des sensiblen Naturraumes. Die Ausstellung reflektiert die tiefe Verbundenheit mit dem Wald und hinterfragt gleichzeitig die Auswirkungen unseres Handelns.
Zu sehen sind zwölf künstlerische Positionen, die diese Ambivalenz thematisieren. Die ausgewählten Künstler*innen gehen dabei unterschiedlich auf die komplexe und oft widersprüchliche Beziehung zu einem der wichtigsten Ökosysteme der Erde ein.
Mit über 50 Werken aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Skulptur, Video, Fotografie und Installation.

Christine Brunella: „Die Erinnerung an die Begegnung einer Eiche“ (R2440), 2024, Tusche auf Holz unter Kunstharz, fünfteilig, 80 x 200 x 3 cm
Inspiriert von Märchen und Sagen, bringt Malgosia Jankowska in ihren Tuschearbeiten die mystischen Aspekte des Waldes zum Ausdruck. Christine Brunella hingegen weckt in den zarten Zeichnungen mit Epoxidharz ein Gefühl der Zugehörigkeit des Menschen zur Natur. Anne Carnein interpretiert in ihren Skulpturen aus recycelten Textilien Waldpflanzen und verweist so auf den Kreislauf des Lebens und die Bedeutung von Nachhaltigkeit.






