2014

 

Preisträgerin - Miriam Cahn

 

Werk

Der Oberrheinische Kunstpreis 2014 ging an Miriam Cahns. Ihre Motive sind Menschen, Gebäude, Tiere, Pflanzen, Landschaften, Waffensysteme, mal in leuchtenden, grellen Farben, mal in düsteren Grautönen. Es geht um Emotionen, um Gewalt, Lust, Liebe, Ablehnung. Ein expressiver Malgestus spiegelt ihre konzentrierte, impulsive Arbeitsweise. Die Figuren umgibt häufig ein schemenhafter, atmosphärischer Farbstreifen, wie eine diffuse Übergangszone zwischen den Motiven und dem bunten, nicht-figurativen Hintergrund. Diese glimmenden Körper-Aureolen verströmen sich ins Umfeld, laden es mit Energie auf. 
 

Vita

Miriam Cahn, 1949 in Basel geboren, zeichnet, malt, schnitzt / sägt, fotografiert, filmt, schreibt. 1982 Teilnahme documenta 7, 1984 Biennale Venedig, 1986 Biennale Sydney. Sie lebt im Bergell / Graubünden.
 
 

Hintergrund

Die Stadt Offenburg und der Förderkreis Kunst + Kultur e.V. vergaben 2014 zum zweiten Mal den Oberrheinischen Kunstpreis.
 
Die Künstlerin wurde ausgewählt von einer Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Klaus Gallwitz und den weiteren Mitgliedern Dr. Martin Engler, Sammlungsleiter Kunst nach 1945 am Städel Frankfurt, Petra von Olachowski, Rektorin der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Estelle Pietrzyk, Leiterin des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst der Stadt Strasbourg (MAMCS), Madeleine Schluppi, Direktorin des Aargauer Kunsthauses, Aarau und Prof. Dr. Bernhard Serexhe, Hauptkurator am ZKM Karlsruhe.