mural_og N°2

Hendrik Beikirch

Klosterstraße - Ecke Glaserstraße

 
Die Wand eines Privathauses in der Klosterstraße ziert seit dem 20. Juli das Portrait einer der bekanntesten Offenburgerinnen des 20. Jahrhunderts - Marie Geck (1865-1927). Dieses wurde im Rahmen der Veranstaltung "Offenburg feiert Freiheit" 2024 kreiert.
 
Hendrik Beikirch, bekannt für seine schwarz-weiß Portraits, fertigte das Mural auf einer Fläche von zehn Metern Breite und 14 Meter Höhe. Der Künstler aus Kassel hat selbst Verbindungen zu Offenburg und ist seit 1990 immer wieder in der Stadt.  Daher lieferte der Offenburger Künstler-Kollege Stefan Strumbel den Vorschlag, dass er das Kunstwerk auf dieser Wand gestaltet. Von Stefan Strumbel und dem Karlsruher Künstler Dome stammte das Bild, welches zuvor (von 2002/03 bis 2016) auf der Wand zu sehen war. Im Rahmen einer Sanierung wurde dieses Mural schließlich 2016 übermalt, was nicht untypisch ist, denn Kunstwerke solcher Art sind vergänglich.
Das Motiv, die Offenburgerin Marie Geck, wurde gewählt, da sie in einer Zeit, in der Frauen eine eher untergeordnete Rolle in der Gesellschaft gespielt haben, viel bewegt hat und für die Offenburger Stadtgeschichte von großer Bedeutung ist. Im März 2024 erschien das Buch "Da sind wir Weiber doch andere Männer" mit Forschungen der Frauengeschichtswerkstatt zum Leben von Marie Geck. Sie kümmerte sich ein Leben lang immer um andere, engagierte sich kommunalpolitisch als Bezirksrätin und Geschworene und war jahrzehntelang ehrenamtlich im Armenrat.
 
 
Das Projekt wurde durch das Bundesförderprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ gefördert (Koordination: Abteilung Stadtentwicklung).
Sponsoring: Paul Becker GmbH und Molotow™ 
 
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