mural_og N°4
Markus Schwendemann
Bilderbuch
August-Hund-Straße, Albersbösch
An einer Fassade eines Mehrfamilienhauses in der August-Hund-Straße im Stadtteil Albersbösch stoßt man auf die Arbeit "Bilderbuch" vom Offenburger Künstler Markus Schwendemann. Es ziert das Haus, in dem er selbst aufgewachsen ist.
Das Mural zeigt fließende Formen, weiche Übergänge und fragmentierte Buchstaben, die wirken, als würden sie sich aus Erinnerungen heraus formen und wieder in ihnen aufgehen. Albersbösch, jener Stadtteil zwischen Offenburgs urbanem Puls und dem ruhigen Grün am Rand, bildet die Bühne. Ein Ort, an dem Geborgenheit über Generationen hinweg weitergegeben wurde: von denen, die hier groß wurden, zu denen, die noch wachsen, und all jenen, die diesen Raum alltäglich mit ihren eigenen Geschichten füllen.
Die August-Hund-Straße trägt den Namen des Physikers August Hund, dessen Forschung im Bereich der Hochfrequenztechnik darauf zielte, Signale klarer und weiter zu übertragen. Diese Idee durchzieht auch Schwendemanns Konzept: Zeichen als Impulse. Buchstaben als Frequenzen. Flächen als Schwingungen, die Erinnerung und Gegenwart verbinden. So entsteht eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und der weichen Sprache des Alltags, die diesen Ort
seit Jahrzehnten prägt.
Die August-Hund-Straße trägt den Namen des Physikers August Hund, dessen Forschung im Bereich der Hochfrequenztechnik darauf zielte, Signale klarer und weiter zu übertragen. Diese Idee durchzieht auch Schwendemanns Konzept: Zeichen als Impulse. Buchstaben als Frequenzen. Flächen als Schwingungen, die Erinnerung und Gegenwart verbinden. So entsteht eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Genauigkeit und der weichen Sprache des Alltags, die diesen Ort
seit Jahrzehnten prägt.
„Bilderbuch“ schreibt so nicht nur ein persönliches Kapitel des Künstlers fort. Es wird zu einem Bild, das die Menschen in Albersbösch mitprägt: ältere Generationen, die diese Straßen geformt haben; Familien, die Geborgenheit weitergeben; Kinder, die denselben Raum neu wahrnehmen. Das Werk öffnet sich damit als gemeinsamer Raum der Erinnerung und des Fortschritts. „Bilderbuch“ ist ein Mural über Herkunft und Veränderung, über Weitergabe und Wahrnehmung.
Sponsoring: Paul Becker GmbH, Montana Cans, Brillux




