Vorschau

  

Constanze Vogt

 
Ab dem 7. November 2026 ist in den Räumen der Städtischen Galerie die Einzelausstellung quellen von Constanze Vogt zu sehen. 
 
In den Werken der Künstlerin Constanze Vogt steht die Linie im Fokus – als Spur, als Form und als Bewegung. Vogt arbeitet handwerklich: sie zeichnet, spannt, näht und faltet. Dabei verwandelt sie in ihren Zeichnungen und Objekten gerade Linien in dynamische, organische Formen. Allem liegt ein unsichtbares Netz zugrunde: Eine Form entwickelt sich aus einer ihr vorausgegangenen und führt zur nächsten. Mit dem Lineal gezogene Linien werden in Volumen übertragen, Flächen in den dreidimensionalen Raum übersetzt.
 
Zu sehen sind Werke der letzten 12 Jahre – neben Fineliner-Zeichnungen, aus Materialien wie Kohle- oder Seidenpapier, Garn und Holz geformte Gebilde, die im Raum hängen oder liegen. Die Ausstellung lässt eintauchen in eine reduzierte, filigrane Formensprache, die gleichzeitig durch Kraft, Durchlässigkeit und inhaltliche Tiefe emotional berührt.
  
 
 
Constanze Vogt wurde 1984 in Bielefeld geboren, sie lebt und arbeitet in Berlin. Masterabschluss 2015 an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Australien. Zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Gottfried-Brockmann-Preis der Stadt Kiel (2015), das HAP-Grieshaber-Stipendium in Reutlingen (2019), das Arbeitsstipendium der Stiftung Kunstfonds Bonn (2024) sowie der Sonderpreis des Neuköllner Kunstpreises (2024).
 
 
Wir laden Sie herzlich zur Vernissage der Ausstellung am 6. November 2026 ab 19 Uhr ein.
  
 
An mehreren Tagen verschmelzen in der Ausstellung Körper und Skulptur. Objekte aus vernähtem und gefaltetem Seidenpapier werden tänzerisch in Bewegung versetzt. Durch die Bewegung entstehen immer neue Faltungen, Verdichtungen und Materialansammlungen, die an natürliche Prozesse erinnern. Körper und Material treten in einen sensiblen Dialog und werfen Fragen nach dem Mit-Werden von Körper, Material und Natur sowie nach Sensitivität, Bewegung, Fragilität und Fürsorge auf. Die performative Intervention ist eine Kollaboration der bildenden Künstlerin Constanze Vogt mit den Tänzerinnen und Choreografinnen Kira Senkpiel (Oslo) und Selina Koch (Stuttgart).
 
 
  
 
 
AUFFÜHRUNGEN:

Fr 6.11.26, Beginn jew. 20 und 21 Uhr (Vernissage)
Sa 7.11.26 / So 8.11.26, Beginn jew. 11.30 / 13.40 / 14.50 / 16 Uhr
Fr 9.4.27, Beginn jew. 19.30 / 20.30 / 21.30 / 22.30 Uhr
Sa 10.4.27 / So 11.4.27, Beginn jew. 11.30 / 13.40 / 14.50 / 16 Uhr